Spejbl und Hurvinek haben den Thalia Preis


 


 

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Praha 6  

Spejbl versus Dracula

Herr Spejbl will – wie schon vor vierzig Jahren –  ein Musical komponieren, das ihn von seinen Schulden befreien soll. In der gespenstischen Atmosphäre einer Pariser Mansarde, die Zeuge von Spejbls Schöpferqualen wird, fehlen auch Hurvinek, der Fledermausjäger, die unternehmerische NymphoManitschka, der Hund Baskerville alias Zeryk und Frau Kateřina nicht, die mit der französischen dekadenten Chansonsängerin um Spejbls Gunst ringt. Wie alles ausgeht, wenn auch der joviale Graf Dracula zu nächtlichem Leben erwacht, sehen Sie auf unserer Bühne ab Oktober 2014.

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DIE GESCHICHTE GEGEN SPEJBL

(Goldener Fonds des Theaters S+H)
Gerade mit dieser Vorstellung wollen wir die Reihe „Goldener Fonds des Theaters S+H“ beginnen, denn diese Vorstellung ist eine der erfolgreichsten für Erwachsene. Das Stück wurde erstmals 1932 unter dem Titel „Spejbl gegen die Geschichte“ aufgeführt. Den Skupa-Preis beim IV. Pilsner Skupafestival erlangte die Inszenierung von 1970 unter dem Titel „Die Geschichte gegen Spejbl“. Die Textbearbeitung besorgte damals Miloš Kirschner. Die Zensur verbot das Stück jedoch kurz nach seiner Erstaufführung. In den 80er Jahren des Bestehens des Theaters entstanden viele bemerkenswerte Erwachsenenvorstellungen, die wir den Zuschauern in dieser Reihe nacheinander vorstellen wollen. Die Geschichte gegen Spejbl ist die erste von ihnen. Die Absicht der Autoren dieser Vorstellung war es, über die vielen außerordentlichen Entdeckungen nachzudenken, die, anstatt der Menschheit zu dienen, letztendlich missbraucht wurden.

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DAS BESTE VON SPEJBL UND HURVÍNEK

In dieser komponierten Veranstaltung bieten wir Ihnen das Beste der Dialoge und der visuellen Szenen nicht nur mit Spejbl und Hurvinek, selbstverständlich auch mit Mánička und Frau Kateřina. Es bietet sich Ihnen die Möglichkeit, sowohl klassische als auch die besten Auftritte aus den letzten arbeitsreichen Jahren des Theaters im Prager Stadtteil Dejvice wiederzusehen.

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SPEJBL’S MUSIKALISCHE TRÄUME

Die humorvollen Dialoge zwischen Spejbl und Hurvínek sowie zwischen Mánička und Kateřína unterhalten bereits viele Generationen. In dieser Vorstellung werden sie von Puppenauftritten in Varietéform ergänzt, die sich von verschiedenen Musikgenres inspirieren ließen. Und so wechselt sich auf der Bühne ein Gospel mit einer von einem Kosakenchor gesungenen Tschastuschka ab, ein Duo von Opernsängerinnen verfolgt eine Tanzgruppe von Mäusen, ein Bluesman begleitet sich auf der Gitarre, während ein kubanisches Paar temperamentvolle lateinamerikanische Tänze vorführt. Auch in einer fröhlichen Melodie kann jedoch ein Mollakkord erklingen. Und so wird der Bass von Herrn Spejbl von dem aufdringlichen Alt von Frau Kateřina übertönt, Máničkas Staccato kämpft im Duett mit Hurvíneks pubertärer Fistelstimme. Harmonie wird von Disharmonie abgelöst. Und dies nicht nur in der Musik, sondern auch in den Beziehungen in dieser originellen Familie.

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